Schuljahr 2016/17

 

Klasse 3a

Frau Gerber

Klasse 3b

Frau Hofstätter

 

Waldtiere

 

Unser Ort

 

Streuobstwiesenprojekt der Klassen 3a und 3b

 

"Unser Klassenzimmer im Grünen"-

Streuobstwiesenprojekt des Landschaftserhaltungsverbandes Rhein-Neckar wurde in der Häuselgrundschule gestartet

Die Abläufe der Natur begreifen lernen heißt, sie mit allen Sinnen erfahren. Dazu verließen die Drittklässler am Dienstag, den 25.April 2017, erstmals das Schulhaus, um ihr neues "Klassenzimmer im Grünen", eine Streuobstwiese am Ortsrand, aufzusuchen.

Obstwiesen gehören zum Landschaftsbild im Kraichgau. Sie liefern jedoch nicht nur Früchte, sondern gehören heute zu den arten- und strukturreichsten Kulturbiotopen unserer Heimat. Unter der Leitung von Streuobstpädagoge Peter Martin werden die Schülerinnen und Schüler die Obstwiese und die damit zusammenhängenden Arbeiten im Jahreslauf kennenlernen. Das Projekt wird vom Landschaftserhaltungsverband Rhein-Neckar und von der Gemeinde Zuzenhausen finanziert, welche auch die Wiese zu Verfügung stellt.

Nach einem Fußmarsch von 20 Minuten erreichten die 30 Drittklässler erstmals "ihre" Wiese. Es stellte sich heraus, dass viele Kinder schon Apfel-, Kirsch-, und Birnbäume unterscheiden konnten. Jedes Kind durfte sich gleich einen Baum aussuchen, der ihm besonders gut gefiel. "Legt euch unter euren Baum und schaut mal, wie hoch er ist!", lautete der erste Auftrag des Streuobstpädagogen. Dieser Aufforderung kamen alle mit Begeisterung nach. Danach durften Rinden befühlt werden, an Rinden und Blüten gerochen und der Stammumfang vermessen werden. Die Form des Baumes wurde abgezeichnet. Auch die Abstände zwischen den Bäumen wurden ausgemessen. Zum Schluss wurde angeregt mit Herrn Martin darüber diskutiert, wozu wir eigentlich Bäume brauchen. Gerade noch rechtzeitig vor dem einsetzenden Regen erreichten alle wieder das Schulgebäude.

Mit Spannung wird schon der nächste Termin im "Grünen Klassenzimmer" erwartet. Um festzustellen, ob die Zweige bis zum nächsten Monat gewachsen sind, wurde von jedem Kind nämlich eine Markierung an seinem Baum angebracht.

 

 

Was blüht auf der Streuobstwiese?

Nachdem beim letzten Streuobstwiesenbesuch die Obstbäume im Mittelpunkt standen, erforschten die Drittklässler der Häuselgrundschule beim Besuch im Mai anderen Wiesepflanzen.

"Unser Rasen zuhause sieht nicht so schön bunt aus", lautete der Kommentar einer Schülerin. Der wird ja auch alle 2 Wochen gemäht, und nicht wie die Streuobstwiese nur 2 mal im Jahr, stellten die Kinder fest. Alle staunten über die Pflanzen- und Blütenvielfalt. Gemeinsam mit dem Projektleiter, dem Streuobstpädagogen Peter Martin, wurden Löwenzahn, Margerite, Rotklee, Weißklee, Schafgarbe, Spitzwegerich, Wiesenkerbel und Wiesensalbei bestimmt und gesammelt. Die Schüler lernten, dass es wichtig ist, nicht wahllos Blumen abzureißen, sondern nur dort zu pflücken, wo viele Exemplare einer Sorte wachsen.

Anschließend gab es im Schulhaus Apfelschorle für alle und eine Kräuterquarkverkostung. Selbst gesammelter Wiesenkerbel und Gänseblümchenblüten verfeinerten den leckeren Brotaufstrich. Die Kinder aßen mit Begeisterung und gutem Appetit.

 

 

Die Sense ist die Mutter der Wiese - Heuernte beim Streuobstwiesenprojekt

Mitte Juni zogen die Drittklässler der Häuselgrundschule mit ihren Klassenlehrerinnen Frau Gerber und Frau Hofstätter gleich an zwei Tagen zu ihrer Streuobstwiese, diesmal beladen mit Omas und Opas hölzernen Heurechen.

Dort wartete schon Herr Martin, der Leiter des Streuobstwiesenprojektes vom Landschaftserhaltungsverband Rhein-Neckar, mit einer Sense. Jedes Kind durfte unter seiner Anleitung mit der Sense ein Stück der hohen Wiese mähen. Was bei Herrn Martin so einfach aussah, war gar nicht so leicht nachzumachen. Damit das gemähte Gras gut trocknen kann und nicht schimmelt, durften die Kinder es mit den langen Heurechen "verzetten", d.h. ausbreiten. Ackerampfer und Kratzdisteln wurden danach gleich aussortiert.

Die Schüler lernten, dass eine so wunderbar blühende, artenreiche Wiese nur dann erhalten bleibt, wenn sie nicht öfter als 2 bis 3 Mal im Jahr gemäht wird. Wird sie öfter gemäht, können viele Kräuter und Gräser nicht aussamen und verschwinden.

Außerdem darf das gemähte Gras nicht liegenbleiben wie beim Mulchen, sonst sammeln sich zu viele Nährstoffe im Boden. Viele Kräuter würden dann verkümmern.

Deshalb wurde am darauffolgenden Tag das Heu von den Kindern fleißig mit den langen Holzrechen zu zwei langen Reihen, den "Mahden" gerecht. Anschließend beförderte Herr Martin mit der Heugabel das fast trockene Heu auf den Heubock, ein hölzernes übermannshohes Dreibein, auf dem das Heu noch 2 bis 3 Wochen weiter trocknen soll. Dann können die Kinder etwas Heu für ihre Haustiere mitnehmen.

 

 

Insektenforscher auf der Streuobstwiese

Beim Besuch ihrer Wiese entdeckten die Drittklässler der Häuselgrundschule im Juli, dass es dort von kleinen Tierchen nur so wimmelte. Jedes Kind war mit einer Becherlupe ausgestattet und durfte vorsichtig Insekten suchen und beobachten. Dabei waren die Schüler äußerst erfolgreich: Käfer, Hummeln, Wildbienen, Grashüpfer, ja sogar kleine Schmetterlinge wurden in den Becherlupen gefangen, beobachtet und wieder in ihre Heimat Wiese entlassen.

Doch warum sind diese Insekten so wichtig für die Streuobstwiese? Wenn wir Äpfel ernten wollen, müssen die Blüten unserer Obstbäume bestäubt und befruchtet werden. Nur aus befruchteten Blüten können sich Früchte entwickeln. Diese Aufgaben übernehmen z.B. auch Ohrwürmer. Damit Ohrwürmer angelockt werden, duften die Kinder Nisthilfen basteln: 

Blumentöpfe aus Ton wurden mit Herrn Martins Hilfe mit dem vor vier Wochen selbstgemachten Heu bestückt und gleich an einigen Obstbäumen aufgehängt. Wer wollte, durfte sein "Ohrwurmhotel" auch mitnehmen und zuhause im Garten aufhängen. In zwei Wochen, so meinte unser Streuobstpädagoge, könnten schon Ohrwürmer eingezogen sein.

 

 

 

Klasse 3 a              Projekt "Wale"

 

Schuljahr 2014/15

Frau Kempf

 

Besuch beim Mühlenbäcker in Zuzenhausen

Die Klasse 3 der Häuselgrundschule stattete mit ihrer Lehrerin Frau Kempf dem Mühlenbäcker in Zuzenhausen einen Besuch ab.

Nachdem wir uns im November und Dezember bereits intensiv mit den Themen Getreide und Rezepten beschäftigt hatten, wollten wir nun auch die Praxis nachholen.

Ein netter, junger Bäcker brachte uns zunächst in die Backstube, wo wir die großen Knetmaschinen und die eindrucksvollen Holzöfen bewundern konnten. Eine andere Maschine machte aus dem vorbereiteten Teig kleine Bällchen, die nun jeder durch eine Walze durchlassen durfte, so dass kleine Würste dabei entstanden. Nun ging es ans Formen und wir lernten wie man eine Brezel, einen Zopf aus einer Wurst, eine Brille und andere schöne Kreationen herstellen konnte.

Unsere Backwaren mussten dann nur noch von der Laugen/Wassermischung (1L Lauge auf 10 Liter Wasser) besprüht werden und mit Salz bestreut werden, dann ging es für 16 Minuten ab in den heißen Ofen.

Wir erfuhren außerdem noch, aus welchen Zutaten viele Brotteige bestehen und dass der Beruf des Bäckers die Nacht zum Tage macht, denn um 12 Uhr Mitternacht beginnt die Arbeitszeit eines Bäckers und dauert oft bis 11 Uhr am Vormittag.  Wenn wir also aus der Schule kommen, schläft ein Bäcker normalerweise, da er ja in der Nacht arbeiten muss, damit wir morgens frische Brötchen haben.

Als krönenden Abschluss durften wir alle dann unser selbstgebackenes Laugengebäck mit in die Schule nehmen. Es schmeckte herrlich!  Vielen Dank dem Mühlenbäcker!

 

 

 

Schuljahr 2013/14

Frau Fink

 

Präsentationsplakate zum Thema "Igel"

 

 

Unsere Heimat – Lerngang der Klasse 3  ins Rathaus und in den Ort

Im Rahmen des MNK-Themas "Unseren Ort erkunden" besuchte die Klasse 3 der HäuselGrundschule am Mittwoch den 19.2.14 das Rathaus. Nach Begrüßung durch Herrn Bürgermeister Steinbrenner, Brezeln & Trinken und Einweisung in den Vorgang der anstehenden Gemeinderatswahl, wurde die Klasse in 2 Gruppen aufgeteilt und konnte durch die verschiedenen Abteilungen des Rathauses wandern.

Frau Fabian erklärte das Bürgerbüro, Herr Neuberger und Frau Ottmann berichteten über die Finanzen und Steuern der Gemeinde und Herr Ohlheiser informierte über die die Gemeindekasse, das Ordnungs- und Standesamt. Zum Schluss gab die Klasse noch das Zuzenhausener Lied zum Besten.

Am Mittwoch, den 26.2. führte Herr Bürgermeister Steinbrenner die Klasse 3 zu wichtigen Gebäuden, Denkmälern und geschichtsträchtigen Orten der Gemeinde.

Los ging´s zum Dorfgemeinschaftshaus, Mühle Kolb, Förderzentrum, Kriegerdenkmal, Burgruine und einigen alten Gebäuden im Dorfzentrum. Zum Abschluss gab die Klasse das Badner-Lied zum Besten und überreichte Herrn Bürgermeister Steinbrenner ein kleines Geschenk.

Wir danken herzlich Herrn Bürgermeister Steinbrenner und seinem Team vom Rathaus für die interessanten Informationen und die Zeit, die sich alle extra für die Klasse nahmen. DANKE!

 

 

 

Schuljahr 2012/13

 

Kreativ - Projekt in Englisch "My room"

 

 Präsentation

Plakate zum Thema "Unser Ort"

 

 

Schuljahr 2011/12

Tolle Tage im Landschulheim – Klasse 3 geht auf Reise nach Zwingenberg!

Schon lange haben wir Drittklässler uns auf das Landschulheim gefreut. Am Mittwoch, den 13. Juni trafen wir uns alle frühmorgens um 7.45 Uhr am Bahnhof in Zuzenhausen, um mit dem Zug nach Zwingenberg an der Bergstraße zu fahren. In Heidelberg war Umstieg und zu unserer Freude ging es mit einer Doppeldecker - S- Bahn weiter bis zum Ziel.

Bei strömendem Regen kamen wir in Zwingenberg an – jetzt musste nur noch der steile Weg bis zur Herberge zurückgelegt werden!

Der Herbergsvater nahm uns freundlich in Empfang und erklärte uns die Fairnessregeln, die das Leben in so einer Jugendherberge angenehm machen.

Nach dem leckeren Mittagessen und der Mittagspause fuhren wir mit dem Bus zu den Streuobstwiesen. Dort wurden wir bereits von vielen Schafen und vier Ziegen erwartet. Zuerst haben wir selbst Schafe gebastelt und mit Schafswolle und Seifenwasser bunte Bälle und Geheimverstecke hergestellt. Danach durften wir die echten Tiere mit Knäckebrot füttern und streicheln.

Nach einem tollen Abendessen (Pizza!) haben wir Fanartikel gebastelt, um beim anschließenden Fußballspiel gerüstet zu sein. Manche von uns haben die Zeit aber auch noch mit gemeinsamem Spiel verbracht.

Am nächsten Tag war das Wetter viel besser und es stand ein Ausflug zur Burg auf dem Programm. Dort begegneten wir einem schaurigen Skelett und kletterten auf den Burgfried.

Am Nachmittag ging das Programm auf der Streuobstwiese weiter, wo durch verschiedene Aufgaben die Sinne trainiert wurden. Beispielsweise musste man in einen Schuhkarton fassen und fühlen, was sich darin befindet.

Die von uns mitgebrachten Gläser wurden dann mit Thymianöl gefüllt. Nach vier Wochen in der Sonne soll daraus eine echte Medizin gegen Unfallwunden werden. Und auch sonst machten wir noch allerlei aus und mit Kräutern. Abends gab´s noch eine Überraschung: Eis für jeden! Nach einer kurzen Nacht und dem Frühstück wurden die Koffer gepackt.

Dieses Mal ging es mit den Autos nach Hause. Alle waren ziemlich k.o. - aber es waren tolle Tage im Landschulheim Zwingenberg!

Die Klasse 3 sagt herzlichen Dank dem Förderverein der Grundschule, der Gemeinde Zuzenhausen und der Elternkasse, die durch ihren Zuschuss dieses wunderbare Erlebnis finanziell unterstützt haben! Toll, dass es solche Institutionen gibt!!!

Haupttext geschrieben von Johann, Klasse 3

 

Wenn nachts das Schulhaus erwacht... oder die 3. Klasse im Lesefieber

Am Freitag, den 18. Mai 2012, machten sich 20 Leseratten mit ihren zwei Anführern auf, um ihr Klassenzimmer bei Nacht zu erkunden. Nachdem das Klassenzimmer zur Schlafhöhle umgebaut wurde, haben alle Drittklässler eine spannende und lustige Schatzsuche gemacht.

Zur Belohnung gab es ein Eis. Besonders schön war die Bastelaktion: Jede Leseratte durfte sich aus zwei verschiedenfarbigen Wollfäden einen Lesewurm als Buchzeichen für sein Buch machen.

Um Mitternacht gab es noch ein Geburtstagskind, dann durften wir noch lesen. Überhaupt wurde an diesem Abend immer wieder mit viel Spaß im mitgebrachten Buch gelesen. Leider kam dann schon bald das Kommando: Alle Taschenlampen aus! Trotzdem war es für viele noch eine lange Nacht. Alle haben tapfer durchgehalten und irgendwann ist auch die letzte Leseratte eingeschlafen. Am nächsten Morgen kamen auch schon wieder die Eltern zur Abholung – vorher wurde aber noch gut gefrühstückt, bevor alle wieder nach Hause gingen. Danke nochmal an alle Eltern für die leckeren Frühstücksmitbringsel!

Geschrieben von Emelie aus der 3. Klasse